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squeek.squeek.
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Ein Wort noch zum Thema Bildmanipulationen aus ethischer Sicht heraus:
Der Purist sagt: "Das Bild ist nur so echt wie es aus der Kamera kommt".
Ich sage dazu: "Unsinn. Das würde nur gelten wenn alle mit der gleichen Kamera und gleichem Zubehör arbeiten würden".
So wie diese Diskussion aber auch in den Wald führen wird gibt es hier lediglich persönliche Standpunkte und nicht die eine güldene Wahrheit.
Hier mein persönlicher Standpunkt:
Erlaubt ist alles - ausser Dinge zu einem Foto hinzuzufügen die vorher nicht da waren.
Einfache Zusammenfassung, im Detail heisst das:
Farben: Meine Kamera bietet mir glaube ich 4 verschiedene Farbmodi. Das interessiert mich aber nur am Rande da ich mir die Farben am Ende eh so hindrehe wie MIR das Bild dann gefällt. Dass dabei meist sowieso sehr nah am echten Eindruck gearbeitet wird ist ein interessanter Seiteneffekt.
Manchmal gefällt mir ein sehr stark gesättigtes Bild sehr gut, manchmal reduziere ich die Farben weil es die Bildaussage unterstützt. Wenn jemand mit einem Velvia 50 rausgeht statt mit einem Kodak Gold oder Fuji Astia - macht der etwas anderes ausser sich vorher festzulegen?
Reparaturen/Retouchen: Die Kratzer und Haare von damals sind der Sensorstaub von heute. Da heisst es Cloning- oder Healing-Brush auspacken und saubermachen. Keine Diskussion für mich.
Anders ist es mit Kleinretouchen am Motiv. Auf einem Blatt ist ein hässlicher kleiner Fleck der das ganze Bild kaputtmacht, in den Himmel ragt seitlich ein Ast hinein der sich nicht wegframen liess, am Schnabel eines Vogels ist in der Nahaufnahme irgendetwas festgetrocknet das stört, der Giftfrosch trägt am Rücken ein Stück Ast usw. Oft gehen solche "Fehler" gut als Authentizitätsmal durch, oft stören sie aber einfach und das Bild wird ohne besser. Wenn ich bei der Aufnahme bereits darüber nachgedacht habe und mich für den digitalen Weg entschieden habe bin ich damit auch fein.
Dynamikumfangserweiterung:
Digitale Kameras haben nach wie vor einen sehr engen Dynamikumfang und liegen so im Bereich der Dias - neben den üblichen Tricks während der Aufnahme den DU zu strecken gibt es mittlerweile in nahezu jedem Softwarepaket ein Modul mit dem man das nachträglich sehr viel feiner machen kann, Shadows/Highlights, Tiefen/Lichter, Shadowfixer, D-Lighting - was auch immer. Oh wie hilfreich!
Spezialfall: Webbildaufbereitung.
Die Präsentation der Fotos als Webbilder ist mittlerweile eine eigene Kunstform geworden und hat nicht mehr viel mit dem normalen Workflow der Bildbearbeitung zu tun. Entrauschen damit die Dateigrösse sinkt bzw. bei gleicher Grösse die Qualität steigt, Schärfen bis der Arzt kommt damit die Bilder einen geradezu anspringen (da gibt es regelrechte Strategien wie man am effektivsten in vielen Schritten schärft), der unkalibrierten bzw. nicht Farbgemanagten Webbrowserwelt die richtigen, satten Farben hingedreht - und dann noch beachtet dass in klein alles anders ist als im grossen Bild... während ich am grossen Bild nur meine Standardretouchen und Farbkorrekturen mache wird am Webbild lange hingedengelt.
Und so bleibt es für mich dabei - hinzugefügt wird nix, aus dem vorhandenen Material wird allerdings das Maximum dessen, das ich im Moment kann und weiss rausgearbeitet. |
| Schlüsselwörter: |
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| Datum: |
01.12.2003 02:29 |
| Hits: |
2145 |
| Downloads: |
23 |
| Bewertung: |
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| Dateigröße: |
36.8 KB |
| Hinzugefügt von: |
lXg |
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Kommentar: |
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